Long time no hear, allerdings ist so einiges passiert in der Zwischenzeit. Wir haben noch knapp einen Monat bis zu unserer Hausübergabe. Was in den vergangenen knapp drei Monaten passiert ist, ist einfach überragend. Unser Innenausbau neigt sich dem Ende zu. Mittlerweile sind die „Spachtler“ bereits mit Ihrer Arbeit so gut wie fertig und streichen kommende Woche das Haus. Doch alles der Reihe nach, was ist bisher alles passiert?

Unser Innenausbau ist klar durch einen sogenannten „Bauzeitenplan“ definiert. Darin enthalten sind alle Termine für die komplette Bauzeit. Sowohl die Bauherren, als auch die Subunternehmen erhalten diesen Plan ausgehändigt. So weiß jeder, wann was zu tun ist. Wir befinden uns momentan auch absolut innerhalb des Zeitplans und fiebern bereits unserer Hausübergabe am 25. März entgegen. Leider gibt es seitens unserem Netzbetreiber noch Probleme, sodass wir vermutlich noch nicht direkt danach einziehen können. Die lieben Kollegen bzw. Subunternehmen von Bayernwerk haben uns nämlich bereits mehrmals vertröstet, da Sie im Winter nicht arbeiten. Nun haben wir für unseren Hausanschluss am 15.3. einen Termin und hoffen, dass alles klappt.

Nach der Hausstellung gab es bei Haas erstmal drei Wochen verdienten Weihnachtsurlaub. Unser Elektriker rückte allerdings trotzdem zwischen den Weihnachtsfeiertagen an und verlegte im vollständigen Haus die Kabel und montierte bereits die Dosen sowie den Zählerschrank. Für die Endmontage rückt unser Elektriker dann nochmals an, sobald unser Hausanschluss gelegt wurde und der Zähler beantragt ist. Nachdem die Feiertage rum waren und alle Kabel gezogen wurden führte unser Stelltrupp die Restarbeiten aus und montierte die Rigipsdecken. Im nächsten Schritt rückte dann das Subunternehmen für Sanitär, Heizung und Lüftung an. Sie verlegten sämtliche Wasserleitungen sowie die Leitungen für unsere Wohnraumlüftung. Zusätzlich wurde unsere Heizung aufgestellt. Nach diesem Schritt war alles bereits für die Fußbodenheizung und unseren Estrich. Nach insgesamt knappen 2,5 Wochen Bauzeit konnte dieser dann auch schon anrücken. Unsere Fußbodenheizung im OG + EG wurde in einem Tag im vollständigen Haus verlegt. Die Verteiler für die Fußbodenheizungen waren bereits bei der Montage fest integriert. Zwei Tage später wurde dann der Estrich verlegt.

Wir hatten Glück mit dem Wetter, dass es in dieser Woche ein wenig milder war. So konnte dieser Problemlos gelegt werden. Die ersten vier Tage durften wir diesen dann nicht betreten bis er „ausgehärtet“ bzw. begehbar war. Das war dann wieder ein ganz besonderes Gefühl, den Estrich das erste Mal zu betreten. Er macht das Haus wieder ein Stück weit fertiger. Nun war es wichtig, das Haus täglich mehrmals zu lüften. Wir haben die Fenster mit Einwegtüchern abgewischt und das Haus etwa dreimal täglich gelüftet. So konnte die Feuchtigkeit ideal abtransportiert werden. Das ist auch sehr wichtig, damit sich kein unangenehmer Schimmel im Haus bildet. Wichtig für die ersten Tage: Es darf kein Durchzug im Haus herrschen. Die Fenster sollten immer nur auf einer Hausseite geöffnet werden. So hat es uns unser Bauleiter jedenfalls erklärt. Nach genau einer Woche wurde es dann richtig warm im Haus. Unser Heizungsbauer hat das Aufheizprogramm gestartet. An den Spitzentagen gibt es dann knappe 40 Grad im Haus. Bei diesen Temperaturen kann man das Haus fast in eine Sauna in Übergröße umfunktionieren. Auch in dieser Phase haben wir wieder fleissig gelüftet. Nachdem das Aufheizprogramm abgelaufen war haben unsere Spachtler mit der Arbeit begonnen. Ich war förmlich baff, denn unsere Spachtler haben das Haus an einem Tag bereits das erste Mal vollständig gespachtelt. Insgesamt sind für das Spachteln knappe 10 Tage eingeplant, unsere zwei Männer der Subfirma waren aber nun bereits nach einer Woche komplett fertig. Insgesamt haben Sie das Haus in drei Phasen gespachtelt. An den Ecken und Kanten wurden spezielle Schutzleisten eingebracht damit die Ecken später nicht „abbröckeln“. Ein Kompliment an dieser Stelle an die Subfirma, wir haben bei Haas eigentlich nur Q2 mit im „Standard“-Umfang, bei uns wurde stellenweise aber sogar fast Q4 gespachtelt. Wirklich gute Arbeit, die sogar ein Handwerker aus dem Bekanntenkreis gelobt hat. Fast hätte ich es vergessen, das Wetter hat es in der vergangen Woche auch noch zugelassen, den Armierungsputz am Haus anzubringen und unseren Sockelranddämmung zu fertigen. Dies war bereits ein Paar Wochen zuvor geplant, leider haben es die Temperaturen da nicht zugelassen. Zu guter Letzt wurde in der vergangenen Woche noch unsere Badewanne montiert. Ab dem ersten März geht es dann weiter mit dem Legen der Fließen. Wir freuen uns nun schon riesig auf die Hausübergabe und sitzen nun fast schon auf gepackten Koffern.

Zur Vorbereitung auf unsere Hausübergabe führen wir bereits regelmäßig ein kleines Fotoprotokoll. Das kann sowohl für die Zeit nach dem Einzug helfen, als auch einfach zur Dokumentation. Z.B. haben wir die Positionen von Lüftungsrohren und Wasserleitungen im Estrich fotografiert oder auch den Verlauf der Stromkabel in der Decke. So wissen wir später in etwa, wo welche Installationen im Haus verlaufen. Denn ist der Estrich erstmal gegossen und die Decken verschlossen findet man diese nicht mehr so schnell. Kleinere „Mängel“ halten wir ebenfalls fest, damit wir diese mit unserem Bauleiter durchsprechen können und diese behoben werden. Bisher sind wir aber mit unserem Haas-Haus voll und ganz zufrieden und würden jederzeit wieder mit Haas bauen. Wir werden euch dann selbstverständlich wieder berichten wenn es auf den Endspurt zugeht. Bis dahin, bleibt gesund!