#BAUTIPP
vom Oberpfälzer Fertighaus

Müsst Ihr auf euerer Baustelle eine Straßensperrung für die Hausmontage aufstellen? Dann geht´s euch wie uns. Ich habe mit unserem Bauleiter abgesprochen, dass wir uns selbst um die Straßensperrung kümmern – Kann ja eigentlich nicht so viel dahinter stecken dachte ich mir. Die Firma Haas hätte für uns die Straßensperrung ebenfalls beauftragen können, dann wäre uns das allerdings in Rechnung gestellt worden. Ich kenne den Betrag nicht wirklich, von anderen Bauherren hört man allerdings sehr oft, dass hierfür zwischen 500 und 1000 Euro fällig werden können. Kosten die nicht unbedingt sein müssen, wenn man sich um die Sperrung selbst kümmert.

Was ist dafür nötig?
Zuallererst müsst Ihr die Straßensperrung bei eurer Gemeinde/Stadt beantragen. Dies passiert meist über das zuständige Ordnungsamt. Denkt daran, diesen Antrag frühzeitig zu stellen, da dieser immer erst noch genehmigt werden muss. In unserem Fall hat die Beantragung 15 Euro (Von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich) gekostet. Den genehmigten Antrag erhaltet Ihr dann von der Behörde per Post zugesendet. Darin findet Ihr dann einige Hinweise, wie euere Straßensperrung auszusehen hat und ob Ihr zusätzlich etwas beachten müsst. In meinem Unwissen hatte ich eigentlich damit gerechnet, dass die Straßensperrung dann auch von der Gemeinde aufgestellt wird. Dem war nicht so. Zum Glück hatte ich hier den genehmigten Antrag nochmals 4 Tage vor unserem Stelltag ausführlich gelesen. Darin steht nämlich, dass man sich um die Aufstellung der Straßensperrung selbst kümmern muss. Die Zeit drängte, waren es ja nur noch 4 Tage bis zur Hausmontage. Ihr könntet mit dem genehmigten Antrag zu einer Fachfirma gehen, welche euch dann die Beschilderung aufstellt. Das ist zum Einen teuer, zum Anderen war für uns die Zeit dafür zu knapp. Deshalb habe ich in unserer Gemeinde beim Bauhof angerufen und gefragt, ob wir uns dort die nötigen Schilder ausleihen können. Wir hatten riesen Glück, denn der Bauhof hatte genau unsere benötigten Schilder noch vorrätig. Die netten Mitarbeiter vom Bauhof haben uns die Schilder dann sogar noch zur Baustelle transportiert. Bitte bedenkt allerdings, dass dies nicht in jeder Gemeinde/Stadt so üblich ist. Wir wohnen in einem 1500 Einwohner Dorf, da hilft man sich noch gegenseitig :). Insgesamt hat uns unsere Straßensperrung für eine Woche dann 65 Euro gekostet (15 Euro Antrag + 50 Euro Trinkgeld für die Bauhofmitarbeiter).

Anmerkung:
Im Nachgang hat unsere halbseitige Straßensperrung bei der Hausmontage die LKWs eher gestört, sodass diese meist verrutscht wurde damit die LKWs ausreichend Platz haben. Oftmals ist eine Straßensperrung nicht unbedingt nötig, hier hilft vielleicht schon ein klärendes Gespräch mit dem Ordnungsamt und auch den Nachbarn. Diese sollte man nämlich zwingend immer mit involvieren wenn es um die Sperrung der Straße geht. Zusätzlich sollte man in jedem Fall die Polizei informieren, da es evtl. auch zu einer Blockierung der Rettungswege kommen kann. Ob Ihr also eine Straßensperrung benötigt kann euch euer Bauleiter sowie ggf. auch das Ordnungsamt sagen. Falls Ihr die Schilder vom Bauhof bekommt könnt Ihr euch eine Menge Geld sparen. Bitte bedenkt, dass Ihr dann allerdings auch vollständig für die Straßensperrung haftbar seid.